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Montag, 18.10.2010

Kindertag 2018

Der Tag war sehr schön und hat sehr viel Spaß gemacht dank der tollen Aktivitäten. Es gab viel zu entdecken, zum Beispiel Freundschaftsarmbänder, Tattoos, Kinderschminken, Zumba. Für die höheren Klassen gab es Knobelspiele und Karaoke. Die Lehrer haben für uns an diesem Sommertag eine fünf Meter lange Wasserrutsche aufgebaut und es kam die Alba Basketball Academy. Wenn es draußen zu heiß wurde, konnten wir in der Sporthalle Tischtennis oder Wikingerschach spielen und den Inline- und Rollerparcour nutzen. Jedes Kind konnte sich mit ein Getränk, Eis, Pizza und Würstchen holen. Das Angebot war sehr lecker  Ein besonderer Dank an die Lehrer, die sich für einen schönen Kindertag eingesetzt und die Stationen betrieben haben.

Klasse 5d

  • Schminke
  • Pizza
  • Schmuck
  • Basketball
  • Eis
  • Blaurotballsudoku

3b: Klassenfahrt nach Zesch am See

Die Klassenfahrt nach Zesch am See war vom 19.6.2017 bis zum 23.6.2017. Unsere Fahrt ging in das Schullandheim Am Wurzelberg. Die Fahrt war toll, das Wetter war megagut. Die Leute, die im Haus arbeiten, sind supernett. Es gab einen Hund und eine Katze. Wir wohnten im Bungalows und in Blockhütten. Wir machten Auflüge in den Wald und eine Nachtwanderung, die war gruselig. Die Ausflüge waren gut geeignet für den Sachunterricht, weil man viel über die Natur lernt. Am Dienstag sind wir mit einem Feuerwehrauto gefahren.
Bei der Nachtwanderung gab es eine Mutprobe: wir mussten durch ein kurzes dunkles Waldstück laufen.
Es gab einen See und einen Hund. Wir waren ganz oft am See und haben Eis gegessen, dann haben wir noch Blindschleichen gesehen. Im See konnten wir baden gehen und am Strand Volleyball spielen.
Abends gab es immer einen Abendkreis, bei dem wir zusammensaßen und gesungen haben. Noch dazu konnte man Stockbrot machen, wir waren glücklich und zufrieden. Am Donnerstag haben wir Disco gemacht.



Imkerbesuch im Biounterricht

Ein Beitrag von Paula und Luisa (beide 6b)

Wir hatten im Juni Besuch im Rahmen des Biologieunterrichts von Jürgen Spethmann. Er ist Imker. Bienen sind unser Thema im Unterricht. Herr Spethmann hat uns in zwei Unterrichtsstunden sehr viel über Bienen und ihr Leben beigebracht. Er brachte viele Waben und sehr, sehr viele Bienen mit. Er zeigte uns auch die Imkerkleidung. Versüßt wurde der Besuch durch Kostproben hergestellt aus Honig, z.B. Gummibärchen und vielem mehr. Wir haben viel gelernt und danken Herrn Spethmann für seinen Besuch.

Kommentar der Biologielehrerin Frau Petersen

Das Leben der Bienen und vor allem die Bedeutsamkeit der Honigbiene für den Menschen und die Umwelt wurden eindrucksvoll, für die Schüler sehr anschaulich, dargestellt. Die Schüler nahmen die Erkenntnis mit, sich in Zukunft mehr für den Erhalt des drittwichtigsten Nutztiers einzusetzen. Aktiv umsetzbar durch das Sähen bienenfreundlicher Pflanzen in Gärten, auf Balkonen und auf dem Schulhof bzw. im Schulgarten.

 

Bilderstrecke

(Klicken zum Vergrößern / für Diashow)

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Feierliche Einweihung einer neuen Sitzgruppe im Foyer

Am 22.2.2016 wurde in unserer Schule die Einweihung der neuen Sitzgruppe im festlich geschmückten Foyer gefeiert.
Nach 2 ½ jähriger Planungs- und Bauzeit konnte sie den Schülerinnen und Schülern zur Nutzung frei gegeben werden.
Im farbenfrohen Gesamtensemble von  Wellentischen, der umgestalteten „Anne Frank Ecke“, der Eingangsgalerie sowie der Wandgestaltung mit Symbolen der Arbeitsgemeinschaften ist sie ein sehr willkommener weiterer Lernort außerhalb der Klassenräume für alle Kinder des Hauses.
Sie kann für Partner-, Gruppen- und Projektarbeiten genutzt werden oder auch für Präsentationen und kleine Auftritte.
Zur Einweihung waren Fördervereinsmitglieder, der Vertreter der Stadt und der Architekt gekommen. Sie haben sich in intensiver Zusammenarbeit dafür eingesetzt, dass eine einzigartige Sitzgelegenheit entstehen konnte. Der Förderverein und die Stadt stellten die Gelder  zur Verfügung.  Zahlreiche Schüler, die Schulleitung und Gäste übermittelten ein großes Dankeschön. Unser Schulchor umrahmte die Veranstaltung mit fröhlichem Gesang.


Jugendumweltpreis 2015

von Oliwia, Scott und Nils (5b)

Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh

Wir haben 350 € beim Jugendumweltpreis gewonnen!!!

Es war ein echt tolles Erlebnis. Am Samstag, den 14.11., sind wir nach Werder gefahren, um unsere Bio-Olympiade vorzustellen. Es gab eine Jury, diese bestand aus sechs Personen: drei Erwachsene und drei Jugendlichen. Außerdem waren noch sieben weitere Kindergruppen, die ein Projekt vorgestellt haben, dabei. Insgesamt waren etwa 100 Personen da, die bei unserer Präsentation zugehört haben.
Mit Mikro, farbigen Fotos mit Powerpoint auf eine große Leinwand projiziert, Fühlbeuteln für das Publikum- und mit zitternden Knien haben wir präsentiert! Ist scheinbar sehr gut angekommen… ☺
Nächstes Jahr wollen wir wieder mitmachen!


Bio-Rallye

von Merle (5d)

Es war ein sehr lustiger Ausflug. Wir haben mit Frau Schnack Stationen beim Naturlehrpfad in Sigridshorst bearbeitet.
Zum Beispiel gab es bei der ersten Station Fühlbeutel.
Außerdem haben wir den Baumumfang von einem Baum gemessen, aber man sollte erst schätzen. Manche haben sich lustige Ideen ausgedacht, um den Umfang zu messen, z.B. sie haben den Baum umarmt. Der Abstand von der Hand zum Ellenbogen beträgt etwa 40cm.
Dann sollte man zählen wie oft ein Schmetterling pro Minute auf einer Blume anhält.
Bei einer anderen Station musste man einen Baum hoch gucken, da war ein Nistkasten. Man sollte überlegen welches Tier zum Nistkasten gehört. Ein Tipp war wo der Eingang ist. Die Auflösung war: die Fledermaus.
Dann musste man an einem Ast die Ringe zählen und sagen wie alt der Baum war. Er war 4 Jahre alt.
Wir haben alle möglichen Spuren von Tieren gesucht (Fraßspuren, Höhlen, Nester, etc) und mithilfe eines Buches bestimmt.
Später haben wir noch Vögel beobachtet - und in Büchern nach dem genauen Namen gesucht.
Auch Blumen haben wir bestimmt- mithilfe von Lupen und Bestimmungsbüchern.
Eine weitere Aufgabe war es, ein Spinnennetz so genau wie möglich abzuzeichnen.
Kann man die Natur hören? Wir haben jedenfalls versucht, sie zu belauschen….
Und zum Schluss haben wir Eichel-Zielwerfen gemacht – war gar nicht so einfach ;)
Das war unsere Biologie Rallye. Jetzt wollen wir uns damit beim Jugend Umwelt Preis bewerben. Mal schauen…


Wer selber geht, der ist schon groß

Am Mittwoch, dem 4.11.2015, startete der Schulexpress in der Anne-Frank-Grundschule Teltow. Es konnten 392 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 6 teilnehmen. Am 10.11., nach fünf Tagen, endete unsere Aktion. Bei der Auswertung überraschte uns das Ergebnis, das so keiner erwartet hätte. Es beteiligten sich 324 von 392 Schülerinnen und Schülern. In den 6. Klassen kamen zu 100% alle Schüler zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder dem Bus. Es war ein voller Erfolg!

Im Frühling sind bestimmt auch viele Kinder der 1. und 2. Klassen dabei. Eine Arbeitsgruppe unserer Schule bereitet die nächste »autofreie Woche« vor.


Zirkusprojekt vom 23.02.- 07.03.2015 Vorhang auf, Manege frei!

Zirkus ist für viele von uns eine bunte Welt voller Spannung, Faszination und Erinnerungen. Menschen in Kostümen, in Scheinwerferlicht getaucht, zeigen anmutige und spektakuläre Übungen, wie man sie nur im Zirkus zu sehen bekommt.

Wer hat noch nicht heimlich davon geträumt, auch einmal in der Manege zu stehen? Mit dem „Projektcircus Andre Sperlich“ wurde für die Kinder der Anne-Frank-Grundschule dieser Traum Wirklichkeit.

Die folgenden Bilder zeigen einige Impressionen unserer Zirkuswochen. Viel Spaß!

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus der Elternschaft und dem Team der Anne-Frank-Grundschule und natürlich dem fantastischen Team vom Projektzirkus André Sperlich!!!!

Impressionen aus zwei wunderbaren Zirkuswochen mit dem Projektzirkus "André Sperlich"



Ein Traum von Inklusion - von Elke Schieber

Inklusion Erfahrungsbericht aus einer Grundschule, festgehalten in drei Träumen

Traum 1: Optimistisch

Ich stehe auf einem großen menschenleeren Hof. Vor mir die Treppe zum Eingang eines großen Gebäudes. Eine Schule? Es ist früh am Morgen. Allmählich höre ich Stimmen, Kinderstimmen, sie kommen näher. Dann biegen die ersten Kinder um die Ecke. Auf dem Rücken Schultaschen, Rucksäcke, bunt durcheinander – gelbe, grüne, rote, blaue… Was habe ich hier zu suchen? - Die Kinder verschwinden im Gebäude. Über der Eingangstür flammt eine Schrift auf: „Inklusion“, lese ich. Ah, kenne ich. Stand doch in der Zeitung, und was über Ehrenamtler und Lesepaten. Habe ich sofort gegoogelt: Die inklusive Schule soll die selbstverständliche Zugehörigkeit aller Menschen zur Gesellschaft mit der Möglichkeit der Teilhabe in allen Bereichen dieser Gesellschaft betonen. – Kinder, unabhängig von ihren physischen, intellektuellen, sozialen, emotionalen oder anderen Fähigkeiten, behindert oder hochbegabt, sollen gemeinsam lernen. Begründung: Eine moderne demokratische Gesellschaft speist sich aus der Vielfalt subjektiver Ressourcen und der Akzeptanz Anders-Denkender und speziell Begabter. Sie garantieren Reichtum und Entwicklungsmöglichkeiten in der Gesellschaft der Zukunft. Vielfalt muss nicht nur anerkannt sondern geschätzt werden. Es ist normal verschieden zu sein, Ängste gegenüber dem anderen, Fremden sind zu überwinden. Das besondere des einzelnen, seine Individualität ist als Teil einer Gemeinschaft zu begreifen und zu stärken. Um das kreative Potenzial zu erkennen, bedarf es intensiver Aufmerksamkeit für das einzelne Kind in der Grundschule, die prägend ist für seine Entwicklung, für seine Einstellung zum Lernen, zu Erfolg und Misserfolg, für seine Einstellung zu anderen, für seine seelische Gesundheit. - Das leuchtet mir ein. Es klingelt. Ich werfe noch einen Blick auf das Schild über mir. Dann trete ich durch die breite Glastür in das Schulgebäude.

Traum 2: Gut zwei Jahre später, realistisch

Ich stehe in einem Raum, hinter mir eine Tafel, vor mir Stimmengewirr. Kinderstimmen. Ein Klassenraum? Tatsächlich, 23 Augenpaare sind auf mich gerichtet. Mir bricht der Schweiß aus: Offenbar bin ich Lehrerin, Grundschullehrerin in einer 1. oder 2. Klasse? Jetzt erkenne ich sie: Vor mir sitzt Leo, er kann keine Minute still sitzen, rennt zum Fenster, quer durch die Klasse, nimmt Leas Buntstifte aus der Federtasche… Lea kann schon fließend lesen und schreiben, sie ist bereits 4 Aufgaben weiter als alle anderen und guckt mich fragend an. Sie langweilt sich und fragt, was sie jetzt machen solle. Theo hinter ihr müht sich mit dem blöden „ß“ herum. Kati hat sämtliche Hefte und Bücher auf ihrem Platz aufgestapelt. Sie kann ihr Übungsheft nicht finden. Hubert hat gerade mal wieder aufgegeben, hängt in der Bank, hat keine Lust mehr. Er leidet unter motorischen Störungen, und jetzt tut ihm die Hand weh, er möchte auf dem Schulhof spielen. Da meldet sich Dorothea, ihrem Nachbarn ist schlecht: „Jonas muss kotzen.“ – Ich stürze mit ihm hinaus. Als ich zurückkomme, hat Max die Regie übernommen. Er spielt wieder einmal eines seiner Videospiele nach und hat Timm auf die Nase gehauen. Jetzt tut es ihm Leid, aber Timms Nase blutet. Ich muss wieder mit den Eltern sprechen. Ich führe Theo die Hand, und wir malen zusammen schöne, glücklich aussehende „ß“ mit runden Bäuchen. Die Tür geht auf: Ich komme herein – jetzt bin ich Lesepatin. Ich als Lehrerin sage zu mir als Lesepatin: „Schön, dass Sie kommen. Der Sonderpädagoge ist leider wieder ausgefallen, hat sicher Vertretung irgendwo.“ Ich soll mit Hubert in einem anderen Raum üben, er braucht Ruhe und Zuspruch, und manchmal trommeln wir Worte auf den Tisch bevor wir sie schreiben. Wir rennen über den Flur: Der erste Raum ist besetzt, der zweite auch. Wir stoßen mit einem Mann zusammen. Er hat einen Pferdeschwanz. Ah - denke ich, der Sonderpädagoge. – „Ich bin der Sonderpädagoge“, - sagt er, - „aber ich habe Vertretung in der 4. Klasse, und außerdem bin ich Klassenlehrer.“ – „Ich verstehe.“ - sage ich, ohne wirklich zu verstehen. Der Mann mit dem Pferdeschwanz verschwindet durch eine geschlossene Tür. Endlich, ein leerer Raum. Hubert strahlt. Wir legen los. Da geht die Tür auf, eine ältere Lehrerin mit einer kleinen Gruppe von Kindern erscheint. „Ich habe jetzt Mathe!“ - sagt sie. - „Es tut mir Leid.“ Ich gucke zu Hubert, er sieht jetzt aus wie ein kleines struppiges Hündchen. Ich sage: „Scheiße.“ – „Ja.“- sagt die Lehrerin. „Ich weiß.“ Dann streift sie eine Tarnkappe über ihr Gesicht. Es klingelt, ich habe mir einen Wecker gestellt. Ich habe Janek, einem kleinen polnischen Jungen gestern versprochen, mit ihm das Wort „Zebrastreifen“ zu üben und dass es nicht „is“ heißt sondern „ich“.

Traum 3 oder Vision:

Optimistisch Vor mir ein großes Gebäude, überall Licht hinter den Fenstern. Über dem Eingang ein Transparent mit der Aufschrift: „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk: Erleuchtung.“ - In kleiner Schrift darunter steht irgendetwas mit Bildung. Die Ministerin ist aus dem Weihnachtsurlaub zurück, den sie im Kreise ihrer Familie verbrachte. In einer besinnlichen Stimmung hatten ihre Augen auf ihren Kindern geruht. Ein Traum von Enkeln und Urenkeln hatte sie beseelt aber auch ein wenig beunruhigt: Wie würden sie wohl leben? Kinder sind unsere Zukunft. - Schön, das sagt ja jeder. Aber wie sieht es mit den Taten aus? Jetzt kam ihr die Erleuchtung. Und sie dachte, ich sollte etwas tun und nicht so tun, als würden alle anderen nichts tun oder gar - nichts tun wollen. Kaum gedacht war sie ins Ministerium geeilt, hatte ihren Sekretär gerufen, der schnell seine rote Zipfelmütze abstreifte, als er den Tatendrang seiner Chefin bemerkt. Sie diktiert ihr Achtpunkteprogramm: 1. Das Kind steht im Mittelpunkt. 2. Den Grundschulen wird besondere Aufmerksam zuteil, Lehrern wird respektvoller Umgang zugesichert. . 3. Die Lerngruppen werden auf 20 Schüler herabgesetzt, um der individuellen Förderung eine wirkliche Chance zu geben. So können Bedürfnisse oder Begabungen des einzlenen Kindes entsprechend der Einschätzung des Lehrers umgesetzt werden. 4. Das Budjet für die Beschaffung moderner Lehrmittel an den Schulen wird erhöht. 5. Der Pool für Vertretungen von Lehrern, die durch Krankheit oder Weiterbildung ausfallen, wird erweitert. Durch diese Maßnahme wird es möglich, Sonderpädagogen für die Aufgaben einzusetzen, für die sie ausgebildet und bestimmt sind. 6. In jeder Schule wird ein Koordinator eingesetzt, der über sämtliche Fördermaßnahmen - für Begabte, wie Kinder mit Handicap – den Überblick hat. Er beobachtet die Kontinuität der Förderung in einzelnen Fällen und hält Kontakt zu anderen Förderschulen, die selbstverständlich als mögliche Option für Eltern und Kinder erhalten bleiben. Ihr Erfahrungsschatz findet so Eingang in die tägliche Arbeit der Lehrer an den Grundschulen. Der Koordinator steht sowohl Lehrern, Eltern wie ehrenamtlichen Lernhelfern, als Gesprächspartner zur Verfügung und organisiert Weiterbildungsmaßnahmen. 7. Das Ministerium beschäftigt sich mit der Raumfrage an bestehenden Schulen, sucht nach Lösungen und beeinflußt Schulneubauten nach den Erfordernissen der Inklusion. 8. Das Ministerium fordert und unterstützt Initiativen, die den Einstieg von Schülern mit Sonderschulabschlüssen und ihren speziellen Fähigkeiten in den Berufsweg erleichtern wollen. Im Mittelpunkt steht das Kind, Garant für unsere Zukunft, dass jede Investition rechtfertigt. Eine Investition, die Kreativität und Innovation freilegt und auf den Weg bringt. Das ist die Versicherung für eine Zukunft, in der Akzeptanz der Vielfalt Grundregel für das menschliche Zusammenleben und Garant für gesellschaftlichen Fortschritt und Frieden ist. - „Uff!“ - sagt die Ministerin, - jetzt habe ich den Bogen zum Großen und Ganzen auch noch gekriegt. Ein bisschen Pathos darf ruhig sein. Meine Urururenkel werden stolz auf mich sein. Bücher werden über mich geschrieben werden und vielleicht wird man einen Spielfilm über mich drehen.“ Sie wirft einen prüfenden Blick in ihren Taschenspiegel. Dann lehnt sie sich gerührt über soviel Ruhm, der über sie kommen wird, in ihrem Bürosessel zurück. Es klingelt. Ich bin wieder auf dem Großen Schulhof wie am Anfang. Aber ich bin nicht allein. Neben mir stehe ich, nein, da stehen noch vier Personen. Sie gleichen mir aufs Haar. „Aha!“ - sage ich : „Ehrenamtler.“ Kinderstimmen sind zu hören. Sie kommen näher. Ihre bunten Schultaschen und Rucksäcke hüpfen beim Laufen auf und nieder. Eine ältere Lehrerin mit dicker Tasche biegt um die Ecke, zwei junge Lehrerinnen holen sie ein. Sie winken fröhlich. Dann erscheinen drei Männer mit Pferdeschwänzen. – „Ah!“ - wende ich mich zu denen neben mir: „Die Sonderpädagogen.“ Sie rufen uns zu: „Wir sind die Sonderpädagogen!“ - und winken ebenfalls. Wir, die Ehrenamtler, folgen ihnen durch die große Glastür, über der die Schrift leuchtet: „Inklusion.“

Elke Schieber (Im Auftrag der Akademie 2. Lebenshälfte am 29.1.2014 im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow vorgetragen und auf der 2. Inklusionskonferenz der Anne-Frank-Schule Teltow am 5.3.2014.)


75 Jahre Anne-Frank-Grundschule - So alt und doch so jung

„So alt und doch so jung“ war das Motto unserer 75-Jahrfeier. 3 Tage feierten wir dieses besondere Jubiläum. Den Auftakt bildete am 26.Mai unser großes Festprogramm. Wir danken allen, die diesen Nachmittag zum Erlebnis werden ließen: den Moderatoren des Programmes Lena aus der Klasse 5a, Maximilian und Malte aus der Klasse 5d, den Schülern der Klasse 3b, die uns zeigten, wie Schule früher funktionierte, den Schülern der Klasse 5b, die sehr vielseitig am Programm durch Musik, Gesang und Rezitation, sogar in englischer Sprache, mitwirkten. Wir danken unseren allerkleinsten Mitwirkenden für ihre Gedichte, Tänze und musikalischen Beiträge. Musikalisch wurde das Programm durch unseren Chor unter der Leitung von Frau Rieger und Herrn Kowarz, der Musikschule „Fröhlich“ unter der Leitung von Herrn Mühle und der Musikschule „Inspiration“ unter der Leitung von Frau Pollender und Herrn Abdrazakow unterstützt. Wir danken unseren Solisten aus der Klasse 5c und 5d. Tänze der Ballettschule „Natalia Stärk“ lockerten unser Programm auf. Die Klasse 6c sorgte als Ordnungsgruppe für einen reibungslosen Ablauf.

Ein weiterer Höhepunkt am Nachmittag war die Eröffnung der Schulgalerie durch die Fachkonferenzleiterin Frau Keller. Allen Kunstlehrern sei an dieser Stelle gedankt, die die Kinder zu dieser künstlerischen Leistung geführt haben. Im extra durch die Klasse 5d eingerichteten Geschichtsraum konnte man sich über die Historie unserer Schule informieren. Dort lagen auch die Ergebnisse des Schreibwettbewerbs „Mein Heimatort Teltow“ und „Future Teltow-Meine Stadt in 50 Jahren“ aus. An diesem Wettbewerb beteiligten sich fast alle Schüler der Klassenstufen 2-4, die durch ihre Deutschlehrer die entsprechende Motivation erhielten. Die Klasse 5c führte die Gäste durch die Schule, die natürlich die Veränderung „ihrer“ Schule im Laufe der vergangenen 75 Jahre sehen wollten.

Kein Fest ohne säubern, schmücken und backen. Daran war die ganze Schule beteiligt! Wir danken allen Eltern, die uns den leckeren Kuchen zur Verfügung gestellt haben. Unser Förderverein schenkte Kaffee und Wasser aus, so dass insgesamt für das leibliche Wohl gesorgt war. Unser Förderverein traf sich am Wochenende vor unserem großen Fest, um unseren Kindern eine Freude zu machen: Wir haben eine neue Bank auf dem Schulhof und der Schulhof selbst bekam samt Klettergerüst einen neuen Farbanstrich, damit alle Spiellinien wieder sichtbar werden konnten.

Für den folgenden Tag der Naturwissenschaften stellte der Förderverein eine großzügige Spende zur Verfügung. Die Klassen 1-3 knobelten, bastelten und experimentierten mit Hilfe ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Unterstützung gab es von Frau Pust und Frau Benkow und 14 Schülern der Mühlendorf-Oberschule. Die Klassen 4-6 gingen auf Exkursion: Klasse 4 fuhr in den Naturpark Priesterweg, Klasse 5 ins Planetarium am Insulaner und Klasse 6 ins Spektrum Berlin.

Am 3. Tag durfte noch einmal gefeiert werden. 12 verschiedene Angebote standen jahrgangsabhängig zur Auswahl. Wir erhielten Besuch vom „Alten Fritz“ und bedanken uns bei Herrn Lamprecht ganz herzlich. Frau Graff berichtete über ihre Einschulung im Jahr 1954 an unserer Schule, Frau Hörath zeigte uns die Sütterlinschrift, Herr Mühle und Frau Stärk waren auch am 3. Festtag zur Stelle und unterstützten uns musikalisch und tänzerisch. Neben der filmischen Begegnung mit Anne Frank, der Namensgeberin unserer Schule, konnten die Kinder das Kindertheater „Obstkiste“ besuchen, Riesenseifenblasen produzieren, das Glücksrad drehen, an Sportspielen teilnehmen und unsere neue Torwand, die Frau Lunk selbst gestaltet hat, ausprobieren. Sportspiele nahmen die Kinder genauso an wie basteln, lesen, säen oder backen. Ein ganz großes Dankeschön geht an alle Lehrer der Schule, die durch ihr Engagement das Schulfest zu einem Fest für die Kinder werden ließen. Besonders seien hier die verantwortlichen Organisatoren genannt. Rund um die Uhr waren auch die technischen Kräfte Herr Nicolai und Herr Eschner, unsere Schulsachbearbeiterin Frau Pamp und unser Schulsozialarbeiter Herr Hansen im Einsatz. Ein Dankeschön deshalb auch an sie. Ein Fest ohne Preise ist für Kinder nur ein halbes Fest. Wir bedanken uns bei Pflanzenkölle Teltow, bei Selgros , der Easy-Apotheke Teltow, dem Autohaus Breitenwischer Stahnsdorf, der Berliner Volksbank eG/ Filiale Teltow, der Sparkasse Teltow, bei der Kinderoase Teltow und bei SCHOOL-Educationmarketing.